19.11.2018

Versicherungen in Banken – Das macht doch Sinn!

Mit dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank im Jahr 2009 durch die Allianz, hielt man das Projekt „Allfinanz“, also Versicherungsleistungen in Banken anzubieten, für wenig erfolgsversprechend.

Doch jetzt scheint sich eine Trendwende der Idee im Zuge der allgemeinen Digitalisierung abzuzeichnen. Einen Beitrag dazu können Sie im Bank Blog vom 12. November 2018 nachlesen „Renaissance der Allfinanz?“ 

Bankkunden können sehr wohl durch die enge Verzahnung von Bank- und Versicherungsleistungen profitieren. Der sicherere Vermögensaufbau ist nämlich ganz entschieden abhängig von einem soliden Fundament aus der Absicherung der existentiellen Risiken. Was nützt ein kapitales Depot, wenn es zur Begleichung eines Haftpflichtschadens aufgezehrt werden muss oder für die Deckung des Lebensunterhalts im Falle einer Berufsunfähigkeit gebraucht wird. Davon abgesehen reichen diese liquiden Mittel oft nicht ansatzweise aus.

Sinnvoll ist eine Beratung über die Absicherung von Risiken auch im Rahmen einer Baufinanzierung und/oder Anlageberatung. Dieses Cross-Selling nutzt allen Beteiligten und ist immer auf den Bedarf der Kunden abgestellt.

Das große Filialnetz und die oft gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Berater und Kunden sind doch geradezu prädestiniert, eine gute und bedarfsorientierte Beratung aus einer Hand anzubieten.

Das Regelwerk der neuen DIN-Norm 77230 zahlt auf diese Entwicklung zu 100% ein. Sie bietet sowohl Kunden also auch Beratern eine transparente Vorgabe, was heute als Mindeststandard aus Sicht des Verbraucherschutzes angesehen werden muss.

Weitere Infos zur DIN 77230:
Kostenloser DIN-Check vor dem Hintergrund der DIN 
Die Kunst ist nicht die DIN Norm zu kennen 

 

Fotoquelle: Shutterstock – Tashatuvango ID 492952144

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