12.11.2018

Sparkasse testet Versicherungsvertrieb über Geldautomaten

Die Frankfurter Sparkasse geht neue Wege, um Kunden zum Abschluss einer Versicherung zu animieren. Wenn das Experiment gelingt, könnte das Beispiel Schule machen.

Die eigentliche Beratung bleibt so in Menschenhand. „Unsere Kunden können deshalb auch nicht per Klick auf den Bildschirm die Versicherung abschließen“, sagt eine Sparkassen-Sprecherin der FAZ.  Dem Automaten kommt aber die Aufgabe des Erstkontakts und der Erstansprache zu. Die Frankfurter Sparkasse ist dem Bericht zufolge kein Einzelfall. Andere Sparkassen experimentieren mit ähnlichen Ideen. Wenn sich der Test als Erfolg erweist, könne daraus ein veritabler Trend werden.

Wichtig ist dabei, dass in einem persönlichen Beratungsgespräch immer eine ganzheitliche Bestandsaufnahme stattfindet und daraus individuelle und passende (Finanz-) Lösungen abgeleitet werden, die für die Privatkunden wichtig sind. Bei der Frage nach dem Mindestumfang für einen solche „finanzielle Blutbildanalyse“ nutzen immer mehr Finanzdienstleister das Regelwerk der DIN-Norm (DIN 77230), welches aus Sicht der ratsuchenden Privatkunden entwickelt wurde und Verbraucherschutz neu definiert.

Dabei sollten neben den genannten Produkten auch immer u.a. die Themen „Arbeitsunfähigkeit“ und „Berufsunfähigkeit“ eine Rolle spielen, da diese für sozialversicherungspflichtige Angestellte in Deutschland von hoher Bedeutung sind.

 

Fotoquelle: Shutterstock – GagliariImages – ID 233759050

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