03.12.2018

QIDF-Strategie – Corporate-Banking-Index von Bain – Talfahrt im Firmenkundengeschäft der Banken beschleunigt sich

Die Talfahrt im Firmenkundengeschäft der Banken beschleunigt sich lt. dem jüngst veröffentlichten Corporate-Banking-Index von Bain.

Die detaillierte Analyse von Bain finden Sie hier .

Spannend finden wir u.a. zwei Kernbotschaften:

  1. Auf Dauer gewinnt die beste, nicht die billigste Bank
    Man sieht dennoch keinen Anlass für einen Abgesang auf das Corporate-Banking: „Firmenkunden brauchen das Know-how ihrer Bank. Allerdings müssen sich die Institute deutlich schneller und konsequenter auf die veränderten Rahmenbedingungen im digitalen Zeitalter einlassen. Es geht vor allem darum, ein kanalübergreifendes Angebot aus einem Guss zu schaffen, die vorhandenen Daten besser zu nutzen und sämtliche Prozesse von A bis Z zu digitalisieren. Das Potenzial der Ende-zu-Ende-Automatisierung ist längst noch nicht ausgeschöpft“, stellt Bain-Partner Dr. Christian Graf in der Veröffentlichung fest.
  2. Erträge und Gewinne sind im Corporate-Banking auf niedrigstem Niveau seit 2009
    Zwar steigt die Nachfrage hier unaufhörlich – mit knapp 1,1 Billionen Euro erreichte das Kreditvolumen im zweiten Halbjahr 2017 erneut einen Rekord. Doch die Kreditmarge verharrte mit 1,3 Prozent auf einem historisch niedrigen Niveau. Bain-Partner Dr. Jan-Alexander Huber erklärt: „Viele Marktteilnehmer hoffen, mit günstigen Krediten die Tür für margenträchtigere Geschäfte auf Provisionsbasis aufzustoßen. Doch in der Realität bleibt das Cross-Selling zumeist hinter den Erwartungen zurück.

Banken sollten noch mehr Fortschritte beim Cross-Selling machen – aber wie?
Gute Nachrichten an der Cross-Selling-Front gewünscht und benötigt. Die Provisionserträge der Banken im Firmenkundengeschäft sollten und könnten weiter ausgebaut werden, damit die Institute ihre Abhängigkeit vom Zinsüberschuss etwas reduzieren.

Das könnte bspw. im Geschäft mit Gewerbekunden durch die konsequente Digitalisierung der Beratungsprozesse für eine ganzheitliche Finanzanalyse (in Abhängigkeit von der jeweiligen Branche, Rechtsform, Unternehmensgröße und weiterer Spezifika) gelingen. Dafür steht unser Tochterunternehmen – die FinGOAL! GmbH.

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Fotoquelle: Shutterstock – g-stockstudio ID 534465157

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