15.11.2018

Online oder Offline – Welche Beratung kommt (besser) an?

Die Antwort auf diese Frage liegt wohl in der Mitte. Beide Wege haben ihre Berechtigung in der täglichen Finanzberatung bzw. im täglichen Bankverkehr. Viele Untersuchungen bei Bankkunden haben gezeigt, dass sich der Kunde bei einfachen Prozessen, wie Kontoauszüge, Daueraufträge einrichten, Geldabheben etc., Funktionalitäten wünscht, die er selbst bzw. online bedienen kann. Deshalb sind diese auch sehr beliebt und werden auch zunehmend genutzt.

Auch Innovationen wie bspw. das kontaktlose Bezahlen, erfreuen sich bereits heute großer Beliebtheit und das wird auch von der älteren Generation zunehmend in Anspruch genommen.

Geht es allerdings um komplexe Beratungen, beispielsweise zu Themen wie Altersvorsorge, Absicherung existentieller Risiken, strukturierte Geldanlagen oder auch (Bau-) Finanzierungen, vertrauen die Menschen eher einem persönlichen Experten. Daran sieht man sehr eindrucksvoll, dass beide Welten – online und offline – eine Zukunft in der Bankenlandschaft haben werden.

Wichtig ist aber bei allem, dass die Prozesse und auch die Qualität dahinter auch stimmen. Das heißt, es muss eine gute bedarfsorientierte Beratung geben, die dem Kunden auch stets das Gefühl vermittelt, bei dem richtigen Finanzberater zu sein, um gute und individuelle Lösungen für seine finanziellen Sorgen zu erhalten.

Beide Kanäle müssen den Fokus auf das Kundenerlebnis haben, dann stellt sich die Frage nach „entweder oder“ nicht. Dann heißt es vielmehr „sowohl als auch“, da auch gerade die Online-Kanäle sehr gut als Türöffner dienen können.

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Fotoquelle: Shutterstock – Joyseulay – ID 1065252818

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