09.11.2018

Kunden wünschen sich überwiegend Berater und Beratung

Obwohl kaum ein Tag vergeht, an dem sich Banken um fortschrittliche digitale Prozesse für den Kunden bemühen, wünschen sich, laut einer Studie der Creditplus Bank AG, bei der insgesamt 1.000 Personen befragt worden sind, die meisten für ihre persönlichen Finanz- und Geldangelegenheiten einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort.

Geht es allerdings um Standardprozesse im täglichen Bankverkehr, z.B. Überweisungen, Kontoauszüge einsehen oder Daueraufträge erfassen oder ändern, so greifen doch die meisten mittlerweile auf die innovativen Funktionalitäten des Online-Bankings und denen von Apps zurück.

Interessanterweise sind bei allen elektronischen Neuerungen Männer im Wesentlichen aufgeschlossener als die Frauen. So jedenfalls das Ergebnis der zugrundeliegenden Studie.
Erfreulich ist, dass bei den meisten Befragten die klassischen Finanzinstitute und vor allem die eigene Hausbank das größte Vertrauen genießt. Auch den Onlineangeboten der Hausbanken bringen die Kunden offenbar das größte Vertrauen entgegen – immerhin 39%. Bei den anderen klassischen Instituten sind es immer noch 32%. Weit abgeschlagen sind hingegen FinTechs und Finanz Start-ups, die nur einen schwachen Vertrauensbonus von 19% haben.

Betrachtet man die Einzelergebnisse der Studie, so sieht man deutlich einen Unterschied in den einzelnen Generationen.
So nutzen 45% der 18 bis 29-Jährigen die digitale Signatur oder eine Videoidentifikation mittels eines Handys. Bei den 30 bis 39-Jährigen sind es sogar 49%, die die neuen Wege nutzen. Die Generation 60plus tut sich mit insgesamt 19% eher schwer.

Bei neuen Service-Funktionen, wie beispielsweise dem kontaktlosen Bezahlen, zeigt sich über die Generationen hinweg eine große Beliebtheit. 42% begrüßen dieses Angebot und werden es auch in Zukunft nutzen.

Die komplette Studie können Sie über den Bank Blog bestellen.

 

Fotoquelle: Shutterstock – Wright Studio – ID 431021071

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