17.01.2018

ETF Magazin hinterfragt kritisch den Beratungsprozess und weist ausdrücklich auf den DIN-Standard hin: DIN-Standard ist nötig!

Ein geeignetes, weil neutrales Werkzeug ist die Finanzanalyse privater Haushalte nach DIN SPEC 77222, ein unter dem Dach des Deutschen Instituts für Normung von der Finanzbranche entwickelter Standard. Ein hochkarätig besetzter DIN-Ausschuss, bestehend aus Verbraucherschützern, Finanzwissenschaftlern und namhaften Branchenvertretern, entwickelt derzeit aus der SPEC eine DIN-Norm. Sie hat zum Ziel, dass künftig nicht mehr am tatsächlichen Bedarf des Kunden vorbei beraten werden kann.

Die DIN-Norm führt sowohl für Anleger als auch für Berater zu großer Nachvollziehbarkeit, Vertrauen und Rechtssicherheit.

Zuallererst geht es bei der Anwendung der DIN-Analyse um die Ermittlung, dass existenzbedrohende Risiken lückenlos abgesichert sind – elementar wichtig für die Feststellung der Risikofähigkeit. Im zweiten Abschnitt erfolgt die Prüfung, ob der Lebensstandard heute, in Zukunft und auch im Alter noch gesichert ist.

An dieser Stelle ist die ganze Professionalität der Finanzberater gefordert. Während die Altersabsicherung einer eher sicheren und langfristigen Portfolio-Strategie mit entsprechend ausgelegten ETFs bedarf, können Ziele und Anlagehorizonte bei Kunden durchaus divergieren oder sich in Teilen widersprechen. Welche ETFs für welchen Fall die richtigen sind, sagt die DIN-Norm nämlich nicht.

Falls keine unvorhergesehenen, herausragenden Ereignisse eintreten, sollten Anleger an dem festgelegten (Versicherungs-) Portfolio auch nichts ändern. Wenn doch, dann wird eine neuerliche DIN-Finanzanalyse erforderlich.

Den Beitrag aus dem ETF Magazin finden Sie hier.

 

Fotoquelle: Shutterstock – Rawpixel.com ID377884705

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