31.03.2021

DIN-Norm 77230: Erfolgsgeschichte einer Volksbank

Mit der vorgenannten Überschrift erschien am 30. März 2021 ein Beitrag auf dem Portal „Cash online.de“, in dem sowohl über den Einsatz im Beratungsalltag als auch über die positive Wirkung der Werbung mit den drei Buchstaben „DIN“ berichtet wird.

Im O-Ton war dort folgendes zu lesen:

„Boris Kortboyer ist Leiter Privatkunden der Volksbank Emmerich-Rees. Emmerich ist so etwas wie das unbeugsame gallische DIN-Dorf in der deutschen Bankenlandschaft. Boris Kortboyers zweiter Vorname ist Miraculix. Die Volksbank an der Grenze zu Holland hat mit der 77230 ihr Beratungs- und Anreizsystem vollständig umgekrempelt und ist damit nachhaltig sehr erfolgreich. Der Film dokumentiert eindrucksvoll, wie phantasievoll die Volksbank in den letzten Jahren in ihrem Städtchen für die DIN SPEC und dann für die Norm Werbung gemacht hat und macht.“
Quelle:  https://www.cash-online.de/berater/2021/din-norm-77230-erfolgsgeschichte-einer-volksbank/562456

Wir von der QIDF GmbH sind auch weiterhin davon überzeugt, dass die standardisierte Finanz- bzw. Bedarfsanalyse für Privatpersonen eine Grundvoraussetzung für smarte Prozesse und erfolgreiche Beratungsgespräche (für die Kunden und die Bank) ist. Dabei glauben wir weiterhin daran, dass es auch eine sinnvolle Ableitung bzw. Interpretation der DIN 77230 geben kann, um im Privatkundengeschäft ein praxistauglichen Beratungsprozess umsetzen zu können.

Dabei geht es in erster Linie um die Frage nach der Beratungskompetenz bzw. dem Beratungsauftrag der Berater/-innen (je Kundensegment) und der daraus folgenden Themen für sog. Überleitungen (an Spezialisten). Dies gilt es in fallabschließenden Prozessen mit der Erwartungshaltung der Kunden in Einklang zu bringen. Dabei sind wir seit Jahren behilflich und haben bereits über 50 Beratungsprozesse für Regionalbanken individuell konzipiert und anschließend umgesetzt.

Die Qualität definiert sich in der Folge aus dem positiven Gleichlauf je Kreditinstitut, da es jeweils eine klare Antwort auf die Frage gibt, welche Kunden erleben in der ganzheitlichen Finanzberatung von Ihrem Berater (-innen) zu welchen Bedarfen eine klare Ansprache, eine Empfehlung und ein konkretes (Umsetzungs-) Angebot bei entsprechendem Interesse.

Das führt es mittlerweile immer öfter zu folgenden Fragestellungen:

  1. Welche Auswirkungen hat die „digitale Beratung“ (bspw. über Desktop-Sharing) auf diese Beratungsdrehbücher bzw. die Beratungsprozesse? Ändert sich etwas an der Themenfülle bzw. der Empfehlung (inkl. dem Abschlussprozess)? Welche Erwartungshaltung haben Kunden im Anschluss an eine digitale Beratung? Wie kann man das Papieraufkommen bzw. die Notwendigkeit eines Druckers reduzieren?
  2. Wie messen wir künftig Qualität und welche Agenda hat ein sog. „Qualitätszirkel“, der bspw. einmal im Monat zusammenkommt? Umfasst die Definition von Qualität bspw. auch die Kundenzufriedenheit und die generierten Erträge (als Maßstab für eine erfolgreiche Kundenansprache bzw. -beratung)?
  3. Wie kann sich das Berufsbild des Finanzberaters ändern? Welche Erwartungshaltung haben die Kunden an Erreichbarkeit und Medien, über die die Berater/-innen erreichbar sind? Ist die Arbeitszeit der richtige Gratmesser in Verbindung mit den heutigen Zielen? Aus welchen Branchen kann man ggf. lernen? Hierzu haben wir eine aktuelle Referenz für ein gedankliches Sparring im Angebot.

Wenn auch Sie sich in Ihrem Hause mit diesen oder ähnlichen Fragestellungen beschäftigen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

 

Fotoquelle: Shutterstock – Tashatuvangu – ID 492952144

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