11.01.2019

BaFin-Präsident Hufeld verteidigt Provisionsvertrieb

„Im Streit um ein mögliches Provisionsverbot in der Finanzvermittlung erhalten die Befürworter von Provisionen unerwartete Rückendeckung. BaFin-Präsident Felix Hufeld spricht sich in einem aktuellen Interview gegen ein Provisionsverbot aus – und verteidigt zugleich die Qualität jener Vermittler, die gegen Provision beraten. Man dürfe den Provisionsvertrieb nicht als „Hort des Bösen“ betrachten, die Honorarberatung alleine sei „keine Lösung aller Probleme“, positioniert sich Deutschlands Chefaufseher.“

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Wir – von der QIDF-Gruppe – haben uns schon sehr kritisch zu dem Allheilmittel der Honorarberatung geäußert. Das liegt daran, dass die Art und Weise wie eine Beratung bzw. Finanzanalyse vergütet wird, keine direkte Auswirkung auf die Qualität hat.

Richtig ist, dass eine provisionsbasierte Beratung einen Interessenskonflikt in sich tragen kann, wenn die Vertriebssteuerung bspw. keine Teambetrachtung und/oder Gesamtertragsbetrachtung vorsieht ODER auch, wenn die Beratung nicht nach objektiven Kriterien abläuft. Hierfür bietet die bevorstehende DIN 77230 für die Finanzanalyse von Privathaushalten einmalige Chancen, um eine exzellente Bedarfsanalyse vor einer Produktempfehlung bzw. Produktberatung durchzuführen.

Haben Sie Fragen zur DIN 77230 für Privatkunden? Sprechen Sie uns gern an!

!!! Aktuelle Meldung der DIN e.V. vom 10. Januar 2019 !!!

Erste deutsche Norm für die Finanzdienstleistung wird am 18. Januar 2019 veröffentlicht.

Finanzberater können künftig Verbrauchern auf Grundlage einer objektiven Finanzanalyse nach DIN 77230 ausschließlich am individuellen Bedarf ausgerichtete Empfehlungen geben.

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Fotoquelle: Shutterstock – Michael Jung ID145003498

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