29.01.2018

Ausgangslage und wesentliche Inhalte des DIN-Standards für die Finanzanalyse bei Privatkunden

In diesem Jahr ist es nun soweit. Die neue DIN-Norm 77230 „Standardisierte Finanzanalyse für den Privathaushalt“ hat in Kürze die erforderlichen Beratungsstadien passiert und wird in Kraft treten.

Was wird sich durch die Anwendung dieser DIN-Norm für Kunden und Berater ändern?

Unsere Erfahrungen haben in vielen Projekten bei Banken gezeigt, dass Bankberater und andere Finanzdienstleister in ihrem Kerngeschäft, nämlich der Beratung von Privatkunden, kaum über Prozessschritte verfügen bzw. nur wenige Beratungsschritte klar und eindeutig definiert haben. Das hat zur Folge, dass bei gleichen Kundenausgangssituationenn trotz ähnlicher Bedürfnisse deutlich unterschiedliche Lösungsvorschläge bei der finanziellen Grundabsicherung und-vorsorge gemacht werden.

Die Beratungsqualität hängt somit eher von der „richtigen“ Fragestellung des Beraters bzw. seiner Fähigkeiten ab, als davon, den Bedarf des Kunden korrekt zu ermitteln und im Anschluss die richtigen Konzeptvorschläge zu unterbreiten.

Ziel der kommenden Norm ist es, Bankberater und andere Finanzdienstleister darin zu unterstützen, einheitlich die grundlegenden Handlungsfelder und konkret vorhandene Lücken aufzuzeigen, um auf dieser Grundlage einen „Fahrplan“ für die Beratung zu entwickeln.

Für ein besseres Verständnis hat Mathias Grellert, stellvertretender Obmann im DIN-Ausschuss und Mitglied der Geschäftsleitung der QIDF-Gruppe, die wesentlichen Daten und Fakten der kommenden DIN-Norm zusammengestellt.

DIN-Norm 77230 – aktueller Stand – 201801_QIDF-Gruppe

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